Abenteuer voraus

Lichtet den Anker und brasst die Segel!

Auch 2018 suchen wir wieder das Abenteuer auf der Brigg Roald Amundsen und den direkten Dialog zwischen jungen Menschen aus Russland und Deutschland! Wenn Du Lust und Zeit hast, Dich mit uns zu einer der drei geplanten großartigen Jugendbegegnungen zu Wasser und an Land aufzumachen, freuen wir uns auf Dich!

Nach Deiner Anmeldung erhälst Du eine Teilnahmebestätigung mit weiteren wichtigen Informationen zur Vorbereitung und zum Verlauf der Jugendbegegnung, zu den Visa-Formalitäten für Törn II und III sowie zur An- und Abreise.  Jeder Austausch hat seine*n eigenen Teamer*in. Sie oder er wird sich mit Dir in Kontakt setzen.

Wichtige Nachrichten und Informationen, Momentaufnahmen und Gedanken teilen wir mit Dir im Logbuch, auf den deutschen Seiten von Facebook und den russischen von vkFolge uns jetzt und werde ein Teil der veter i volny – Gemeinschaft!

 

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Was Du auf jeden Fall im Abenteuergepäck haben solltest

Tipps und Hinweise für die persönliche Ausrüstung

_Auf jeden Fall dabei sein sollten:
Reisepass (samt Visum und gültig bis mindestens 6 Monate nach Ende des Austauschs), Impfpass, Krankenkassenkarte (für Deutschland), ggf. Schlafsack (Bettzeug ist auf dem Schiff komplett vorhanden.), Handtücher, Waschlappen und persönlich Hygieneartikel!

Du bist als Trainee und somit Teil der Mannschaft an Bord. Die Ausweisdokumente werden an Bord vom Kapitän eingesammelt um bei Bedarf der IMO-Crewliste beigefügt zu werden. Im Tausch erhältst Du Deine persönliche Sicherheitsausrüstung (Klettergurt).

_Praktisches und Festliches
Die Roald Amundsen ist keine Yacht. Bordkleidung sollte funktionell sein. Flecken und Risse können vorkommen. Alte Klamotten machen mehr Spaß, weil man sich unbefangener bewegt. Wer sich an Wartungsarbeiten am Schiff beteiligen möchte bringt vielleicht gar einen Blaumann mit. Für den Landgang und die Abendgestaltung gehört eine „gute Garnitur“ ebenfalls auf die Liste. Arbeitskleidung wird nicht gestellt.

_Sinnvolles
Strapazierfähige und warme Kleidung sollte ebenfalls dabei sein, denn auch im Sommer kann es auf See empfindlich kalt und stürmisch werden- besonders bei der (Nacht-) Wache an Deck. Deshalb können ein Schal, eine Mütze, ein warmer Pulli und warme Unterwäsche echte Lebensqualität bedeuten.

Nicht nur Kälte ist eine Herausforderung. Nässe von oben und unten machen eine komplette Regenbekleidung (Jacke, Hose, Schuhe) unentbehrlich. Wer hat, trägt dazu Regenstiefel oder zumindest festes wasserdichtes Schuhwerk mit Absatz. Derbe Wanderschuhe haben sich bewährt. Flip-Flops sind an Deck nicht willkommen und Yacht- und Segelschuhe mit dünnen Sohlen sind sind schlicht ungeeignet für die Arbeit in der Takelage

_Lebenswichtiges
Wir hoffen natürlich auf Sonne satt (neben Wind und Wellen). Das bringt auf See ein größeres Sonnenbrandrisiko an allen möglichen und unmöglichen Stellen mit sich als an Land (Reflexion des Wassers!). Deshalb sind eine gute Sonnenbrille mit Brillenband, eine Kopfbedeckung, Sonnencreme mit wirklich hohem Lichtschutzfaktor in ausreichender Menge und – na gut – auch Badebekleidung schon mal zurechtlegen.

Falls Du auf Medikamente angewiesen oder anderweitig gesundheitlich eingeschränkt bist, bringe unbedingt Deine Medikamente in ausreichender Menge selbst mit und informiere bei Ankunft an Bord den Kapitän oder den medizinischen Beauftragen. Bitte bereite Dich darauf vor, bei der Zollkontrolle Art und Umfang der Medikamente bspw. durch ein Schreiben Deines Arztes begründen zu können.

Wenn vorhanden, kannst Du gerne Deinen eigenen Klettergurt mitbringen und nach Absprache und Abnahme durch die Crew einsetzen.

_Hilfreiches und Unterhaltsames
Taschenlampe und Taschenmesser sind an Bord oft nützlich. Spiele, Infos zu Land und Leuten, Bestimmungsbücher, Musikinstrumente und Liederbücher sind gerne gesehen und beleben gesellige Runden.

_Alles drin!?
Bitte nimm nicht zu viel mit. Insbesondere ob und welche elektrischen Gerätschaften mit müssen, solltest Du genau prüfen. Salzig-feuchte Seeluft ist nicht gut für sie. An Bord besteht nur begrenzter Zugriff auf 220 Volt. Darüber hinaus kann es zu Spannungsspitzen kommen, die die Geräte beschädigen können. Es wird ein Spitzenregler benötigt. Eine Haftung wird nicht übernommen. Handys sind eigentlich unnötig und funktionieren an Bord eh nur stark eingeschränkt. Das Schiff ist über den Notfallkontakt jederzeit erreichbar.

Fotokameras sind gern gesehen und werden auf eigenes Risiko mitgeführt.

Verpacke Deine Sachen auf jeden Fall in einen großen Rucksack, Seesack oder einer Reisetasche (am besten ohne Plastikecken). Koffer, vor allem mit Hartschale, sind an Bord äußerst unpraktisch und kaum zu verstauen.

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